Customise Consent Preferences

We use cookies to help you navigate efficiently and perform certain functions. You will find detailed information about all cookies under each consent category below.

The cookies that are categorised as "Necessary" are stored on your browser as they are essential for enabling the basic functionalities of the site. ... 

Always Active

Necessary cookies are required to enable the basic features of this site, such as providing secure log-in or adjusting your consent preferences. These cookies do not store any personally identifiable data.

No cookies to display.

Functional cookies help perform certain functionalities like sharing the content of the website on social media platforms, collecting feedback, and other third-party features.

No cookies to display.

Analytical cookies are used to understand how visitors interact with the website. These cookies help provide information on metrics such as the number of visitors, bounce rate, traffic source, etc.

No cookies to display.

Performance cookies are used to understand and analyse the key performance indexes of the website which helps in delivering a better user experience for the visitors.

No cookies to display.

Advertisement cookies are used to provide visitors with customised advertisements based on the pages you visited previously and to analyse the effectiveness of the ad campaigns.

No cookies to display.

Deutschland braucht mehr Fachkräfte. Es ist weitgehend Konsens, dass vor allem bei den Migranten noch zahlreiche Reserven zu finden sind. Schließlich darf man davon ausgehen, dass ein großer Teil nur aufgrund von Sprachproblemen oder sozialen Schwierigkeiten nicht studiert. Etwas Aufschluss gibt die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) und der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS).

Elf Prozent der Studierenden haben demnach einen Migrationshintergrund. In absoluten Zahlen entspricht das etwa 174.000 Studierenden, die man in vier Gruppen einteilen kann. Vier Prozent der Studierenden sind Eingebürgerte. Sie stammen vor allem aus Russland, Polen, der Türkei und Kasachstan. Etwas weniger, nämlich drei Prozent sind von Geburt Deutsche, haben allerdings mindestens einen ausländischen Elternteil und ein Prozent hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Nur drei Prozent sind Ausländer. Berücksichtigt werden allerdings nur sogenannte Bildungsinländer, also Studierende die schon vor dem Studium in Deutschland lebten und hier die Hochschulreife erwarben. Bildungsausländer, die nur zum Studium nach Deutschland kommen, bleiben außen vor.

Der Studentenanteil von elf Prozent liegt zwar deutlich unter dem Anteil der Migratenen an der Gesamtbevölkerung von rund 20 Prozent. Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese Bevölkerungsgruppe meist aus weniger gut betuchten Familien kommen und die Eltern seltener Akademiker sind. Der Anteil der Studierenden aus einkommensschwächeren, hochschulfernen Familien ist bei den Migranten mit 34 Prozent fast dreimal so hoch wie bei den Studierenden ohne Migrationshintergrund (13 Prozent).